Mein
Receiver "IC-R8500" von
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Mit diesem tollen Receiver, den ich seit Februar 2003 habe, wollte ich den DRM-Empfang realisieren. Dazu habe ich mich zuerst mal über die Technik von DRM schlau gemacht. Daraus resultierte, dass ich um den Bau eines kleinen Zusatzgerätes, einem so genannten ZF-Downmixer von 10.7 MHz auf die nötige Ausgangs-ZF von 12 kHz nicht herumkomme. Mehr dazu gibt es aber unter der Rubrik "Mein ZF-Mixer". Hier noch ein Bild der Anschlüsse auf der Rückseite des Receivers:
Interessant für DRM ist eigentlich nur die Anschlussbuchse (3), bei der es sich um den ZF-Ausgang von 10.7 MHz handelt. Zusätzlich wird dem ZF-Signal auch eine Versorgungsspannung von +9Volt per Phantomspeisung mitgegeben. Mehr möchte ich jetzt aber hier nicht sagen. Dazu kommen ja noch weitere Seiten auf dieser Homepage. Wer jedoch mehr über diesen Receiver in Erfahrung bringen möchte, kann sich » HIER « die deutsche Bedienungsanleitung als PDF-Datei downloaden. Das Einzige was ich meinem Receiver derzeit noch als Zubehör gegönnt habe ist der 500 Hz (-6dB) CW-Schmalbandfilter "FL-52A". Auf den 30.2 MHz Quarzofen "CR-293" +/- 0.5ppm (-10°C bis +60°C) habe ich verzichtet. Als Originalzubehör gibt es ihn auch nicht mehr, allerdings kann man noch einen kompatiblen Ersatz von Syncium mit der Nr. "RS-293" für knapp 100.- € bekommen. Ich hatte den Receiver damals mitte Jan. 2003 bei FGH Electronics für 1670,- € inkl. des FL-52A CW-Schmalbandfilter bestellt. Der teuerste Anbieter liegt ca. 1000,- Euro über diesem Preis. Einen traurigen Text vom
07.04.2005 habe ich im Internet gefunden: Und nun doch die
sehr erfreuliche Nachricht zum Icom IC-R8500: Nach insgesamt zwei Jahrzehnten kam nun das
endgültige "Aus" für den IC-R8500: Fazit: Der IC-R8500 zählt noch zu den echten Analogempfängern mit entsprechend großem technischen Aufwand. Allerdings werden die digitalen Chips immer schneller und besser. Wie z.B. auch beim SDR-Empfänger IC-R8600 findet man Spulen, Filter, Mischer immer weniger, aber es gibt sie noch. Analoge Demodulatoren fehlen ganz. Das wird in den Chips durch entsprechende Software-Algorithmen erledigt. Noch ist man nicht soweit, dass man Empfangsfrequenzen von 10 kHz bis 3000 MHz in einem einzigen Chip verarbeiten kann. Im Bereich von 10 kHz bis 30 MHz geht das mit Direct-Sampling problemlos. Der Bereich von 30 MHz bis 1100 MHz durchläuft 2 Mischer (Doppel-Superhet) und beim Bereich von 1100 MHz bis 3000 Mhz kommen 3 Mischer (Dreifach-Superhet) zum Einsatz bevor sie per DSP digitalisiert werden. Einen tollen Testbericht zum IC-R8600 gibt es bei Fenu-Radio. Weiter zur
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